Neben dem Angebot im Bereich des Schilaufs haben sich Wellnesshotels in der Region rund um den Arlberg in letzter Zeit verstärkt auf auf das Wandern spezialisiert. Jahr für Jahr sah man sich mit der Situation konfrontiert, dass im Winter sämtliche Hotelzimmer ausgebucht waren, im Sommer hingegen die Auslastung eher nicht zufriedenstellend war. Natürlich ist es in den Wellnesshotels am Arlberg so, dass in den Wintermonaten eine weitaus größere Nachfrage nach Nächtigungen herrscht. Nichts desto trotz wollte man mit der aktiven Bewerbung der Wanderregion Arlberg vermehrt auch Sommergäste in die Region holen. Erste Anzeichen für diese Entwicklung waren bei manchen Hotels schon vor knapp 3 Jahren zu erkennen. Heute ist es so, dass sich kaum ein Hotelbetrieb der Region vor diesem Trend verstecken kann und seine Angebote danach ausrichtet.
Vorgemacht haben es zahlreiche touristisch bedeutende Regionen in Tirol und Salzburg. Sie bewarben bereits vor mehr als 15 Jahren ihre Region nicht nur mit Skiurlauben, sondern auch mit Angeboten für Wanderer und Tourengeher. Seither ist es ihnen gelungen den Anteil der Sommerurlauber mehr als zu verdoppeln. Nun soll also auch das Wandern am Arlberg attraktiver und moderner beworben werden. Möglichkeiten diese Werbestrategie durchzuführen gibt es zur Genüge. Schließlich ist die Bergwelt in Vorarlberg mit Wanderwegen und Routen perfekt erschlossen. Erfahrene Bergsteiger und Spezialisten auf diesem Gebiet kommen auch heute schon regelmäßig in die Region um ihrem Sport zu frönen. Allerdings möchte man auch erreichen, dass beispielsweise Familien der auch Ehepaare das Wandern am Arlberg für sich entdecken.
Neben der touristischen Belebung der Region würde eine stärkere Frequentierung der Hotels im Sommer auch einen erwünschten wirtschaftlichen Effekt mit sich bringen. Aktuell sind nämlich viele Einheimische nur saisonale Arbeitskräfte, sprich im Winter beschäftigt. Könnten diese Arbeitskräfte auch im Sommer beschäftigt werden, würde das eine nachhaltige Stärkung der regionalen Wertschöpfung und Wirtschaftsleistung mit sich bringen. Mit Sicherheit würden es auch die meisten Saisonarbeitskräfte begrüßen, könnten sie auch im Sommer in ihrer Heimat arbeiten.











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