Was gibt es schöneres, als sich an seinem Urlaubsort pudelwohl zu fühlen und sich in Land und Leute regelrecht verguckt zu haben? Gerade Orte, an denen man zuvor noch nie war, möchte man am liebsten sofort und ausgiebig erkunden, um so viele Eindrücke wie nur möglich zu sammeln. „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“, heißt es schließlich. Damit man aber auch tatsächlich etwas zu erzählen hat, sollte man sich auch abseits des Hotelpools etwas umsehen. Nur wie stellt man dieses am besten an?
Eine gängige und sicherlich eine der schönsten Möglichkeiten ist es, die Umgebung auf eigene Faust mit dem Auto zu erkunden. An vielen Urlaubsorten gibt es Autovermietungen, die Wagen in vielen Preiskategorien zur Vermietung anbieten. Im Idealfall ist diese eine tolle Sache, doch es gibt einige Dinge zu beachten, soll die Anmietung nicht zu einem Ärgernis werden.
Bei vertrauenswürdigen Anbietern buchen
Ist einem die kleine Autovermietung in dem abgelegenen Urlaubsort nicht ganz geheuer, sollte man auf Nummer sich gehen und auf eine Buchung verzichten. Im Zweifelsfall ist eine große, bekannte Firma eine gute Wahl, da hier viel mit Kulanz gearbeitet wird. Bei kleineren Schäden oder Verunreinigungen kann es durchaus sein, dass auf eine Reklamation seitens der Vermietung verzichtet wird. Ansonsten wird es natürlich überall gern gesehen, verfährt man nach dem Verfahren „Support your local dealer“ („Unterstütze den örtlichen Händler“).
Niedrigere Preise für Frühbucher
Weiß man bereits im Vorfeld, dass man am Urlaubsorte einen Wagen benötigt, kann man unter Umständen auch bei Mietwagen auf einen Frühbucherrabatt zurückgreifen. In der Regel kann man auch bei kleineren Anbietern per Internet schon vor dem Antritt der Reise einen Pkw reservieren. Der Vorteil: Man hat neben dem günstigen Preis meist eine größere Auswahl an Fahrzeugen.
Versicherung und Extras
In jedem Fall lohnt es sich, das Angebot etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Bei einigen Anbietern ist eine Versicherung mit oder ohne Selbstbeteiligung im Mietpreis bereits enthalten, bei anderen wiederum nicht. Zudem gibt es bei Extras wie zum Beispiel Navigationsgerät, Kindersitz oder ggf. Winterreifen oft Aufpreise.
Eine Schadensversicherung ist bei Mietwagen verpflichtend, doch die Versicherungen unterscheiden sich. Einige Versicherungen decken beispielsweise nicht alle Schäden ab, zum Beispiel Unterbodenschäden oder Glasbruch. Bei anderen greift die Versicherung nur, wenn die bei der Buchung angegebene Person bei einem Schaden auch tatsächlich hinter dem Steuer saß. Jemand anderes sollte in so einem Fall also nicht der Fahrer gewesen sein. Fehlt ein Aspekt, der dem Mieter bei der Anmietung wichtig ist, kann dieser ggf. hinzugebucht werden.
Tanken
Vor Fahrtbeginn sollte darauf geachtet werden, wie die Betankung des Fahrzeugs geregelt ist. Bei einigen Firmen kauft man bei der Anmietung einen vollen Tank dazu und kann das Fahrzeug leer zurückgeben. Bei anderen Anbietern muss je nach gefahrenem Kilometer vor der Rückgabe nachgetankt werden.