Dieses Jahr hat es mich mit meinem Fernweh nach Istanbul verschlagen, so richtig weiß ich auch nicht warum, vielleicht weil sie dieses Jahr die Kulturhauptstadt ist oder weil überall Hinweise und Omen auf die heimliche Hauptstadt der Türkei wiesen. Also ab in den Flieger und rein in diese riesige Metropole, eine der größten Städte der Welt. Einen ersten Eindruck von der Größe der Stadt erhält man bei einem Blick aus dem Flugzeug, welches entlang des Bosporus den internationalen Flughafen ansteuert. Ein wahres Häusermeer, nur durchbrochen von Minaretten und Kuppeln der zahlreichen Moscheen.

Blick vom Golgatatturm
Zu den besonderen und bekannten Bauwerken in Istanbul zählen die Blaue Moschee , die neue Moschee, die Süleymaniye-Moschee und natürlich die Hagia Sophia, die größte Basilika des Mittelalters, welche zu einer Moschee umfunktioniert wurde. Sehr sehenswert fand ich auch den Topkapi-Plast mit seinem Harem, die Zisterne Yerebatan Sarayi und auch den großen Basar. Von Teppichen über Gold- und anderen Schmuck bis hin zu Gewürzen und Tee sowie den typischen Touristensouveniren konnte man dort alles erwerben.
Um auch mal etwas rauszukommen aus der riesigen Stadt, empfiehlt sich eine Bootsfahrt entweder den Bosporus rauf oder rüber zu den im Marmarameer gelegenen Prinzeninseln. Diese sind sehr grün, ruhig und ein ideales Ausflugsziel, um den lauten Alltag zu entkommen. Fährt man den Bosporus rauf, kann man auch bei der zunehmenden Bewaldung immer noch zahlreiche Hochhäuser und schöne traditionelle Holzhäuser am Ufer ausmachen. Weiterhin kann man auch die überwältigenden Bosporus-Brücken bewundern.

Tee auf dem Basar
Wie jede Stadt hat auch Istanbul etwas sehr unverwechselbares und eigenes. Für mich persönlich ist es die unglaubliche Geräuschkulisse, ob laute Gespräche, hupende Autos oder das Geschnatter der zahlreichen Touristen und nicht zuletzt die regelmäßigen Rufe des Muezzins sorgten für kaum einen ruhigen Moment. Auch einzigartig sind die verschiedenen Gerüche, die in der Stadt aufeinander prallen. Neben den leckeren Gerüchen der Tees und der Gewürze auf dem Basar, kann man auch den Geruch von Fisch und anderen weniger appetitlichen Gerüchen wahrnehmen. So ist Istanbul ein Erlebnis für alle Sinne und immer wieder eine Reise wert.











Hinterlassen Sie ein Kommentar